Menschenbild für die Langzeitpflege
Was der Langzeitpflege fehlt, ist ein Menschenbild auf der Grundlage einer Anthropologie des alten Menschen.
Ein solches Menschenbild wird, diesseits aller harmonisierenden Betrachtungen und marktgerechten Verklärungen des Alters, die Spannungen menschlichen Daseins im Kräftefeld seiner (subjektiven) Bedürfnisse, seines (objektiven) körperlichen Zustands und Bedarfs und seiner an beiden ansetzenden Erwartungen gegenüber seiner sozialen Umgebung spiegeln müssen.
Will der alte Mensch z.B. in zu respektierender Weise „in Ruhe“ gelassen werden, so ist es z.B. Aufgabe der Pflege, zu verhindern, dass daraus eine Unterversorgung und Vereinsamung resultiert.
Hierfür die rechte Balance zu finden, einen Zugang zu den Betreffenden zu finden, bedarf es Erfahrungen, Fähigkeiten und lebenslanges Lernen.
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